LOOPing
von und mit Robin Witt
“Mein Name ist Robin Witt. Ich werde euch heute ein bissl zutexten und mache Akrobatik und Musik”. Was mit diesen Worten beginnt, ist vieles gleichzeitig: Konzert, Comedy, Zirkusperformance. Akrobatik am Mast, auf Sesseln, auf dem Boden. Instrumentale, vokale, loop-basierte Musik. Ein unterhaltsam spektakuläres, anspruchsvolles Ein-Mann-Programm.
LOOPing richtet sich an Fragen unserer Zeit: Gesellschaftliches Miteinander, Reflexion und Dialog – verpackt in Loopmusik als Repräsentation zyklischer Gedanken und Beziehungen.
Die Akrobatik visualisiert diese Dynamik: Höhepunkte, Balanceakte, Brüche – im übertragenen Sinn gesellschaftliche Spannungen. Das Programm lässt das Publikum staunen und nachdenken – ganz ohne belehrend zu wirken. Leicht konsumierbar und anspruchsvoll soll dabei kein Widerspruch sein.
Regie: Knut Gminder
Dauer: ca. 75 Minuten
Künstlerische Leitung: Miriam Witt
Technische Leitung: Stefan Kubalekt
Outside Eye: Sebastian Berger

Biographie
Robin Witt entstammt einer seriösen Musikerfamilie und erhielt klassischen Klavierunterricht sowie humanistische Schulbildung. Mit zwölf Jahren entdeckte er – spät, aber mit voller Kraft – seine Leidenschaft für die Artistik. Als Autodidaktin entwickelt er sich zu einem international erfolgreichen Artisten, ein Höhepunkt: die Einladung zum legendären „Le Plus Grand Cabaret du Monde“ in Paris.
Robin möchte körperliche Artistik als gleichberechtigte künstlerische Ausdrucksform etablieren und setzt sie in Dialog mit etablierten Musiktheaterformen, zum Beispiel bei „Spectacle Spaces“ (2017), einer Produktion der Frankfurter Oper und des Ensemble Modern.
Sein Stil verbindet Artistik mit musikalischer Tiefe. Das Wechselspiel aus Musik, Akrobatik auf Sesseln und Mast, Tanz und Comedy lotet Grenzen aus. Jede Performance ist eine kleine Gesellschaftsanalyse, immer mit künstlerischem Drive und persönlicher Vision.
Robin Witt steht seit 20 Jahren auf der Bühne und erarbeitet beinahe genauso lange Konzepte und Choreografien für artistische Darbietungen. Er performt solo, im Duo und mit Ensembles – von Las Vegas über Oman bis hin zu Kreuzfahrtschiffen und Straßenfesten, vor den Pyramiden von Gizeh, am Hauptplatz von Oberpullendorf, sogar in einem mexikanischen Gefängnis. Ob als Choreograf einer international erfolgreichen Showgruppe oder in der Konzeption zeitgenössischer Performances, ob als Straßenkünstler oder als Stuntman, er lässt sich auf die unterschiedlichsten Genres ein, deren Grenzen er mit diesem Programm bewusst zu durchbrechen sucht.